Aussicht am Weihnachtstag

View Bay Area from Lawrence Hall of Science from Miriam Fischer on Vimeo.

Aussicht auf die Bay Area von der Lawrence Hall of Science in den Berkeley Hills oberhalb des Campus der UC Berkeley. Links unten Oakland mit dem Hafen und der Bay Bridge über Treasure Island, unten Berkeley mit der Marina und dem geschlossenen Pier, Alcatraz, im Hintergrund San Francisco mit der Golden Gate Bridge, Angel Island, dann Marin County mit Sausalito, rechts unten Richmond.

Monterey

monterey_fishermens_web

Bild oben: Abendstimmung in Monterey

Monterey liegt etwa 120 Meilen südlich von San Francisco, 2,5 Autorstunden von Berkeley entfernt. Monterey ist eine der ersten spanischen Missionen in Kalifornien, es bildet quasi den Ursprung der Kolonisation. Ende 19. Jahrhundert kamen sizilianische, portugiesische und japanische Einwanderer an die Westküste der USA nach Monterey, um als Fischer Sardinen zu fangen, die hier in gigantischem Ausmass vorkamen. Im 20. Jahrhundert wurden Fabriken gebaut, in denen die Sardinen industriell verarbeitet und an der berühmten Cannery Row in Büchsen verpackt in alle Welt hinaus geschickt wurde. Aus dem lieblichen Städtchen wurde ein Zentrum der industriellen Fischerei, das jedoch in den 60er Jahren zum absoluten Stillstand kam. Die Überfischung der Gegend war ein Grund dafür, jedoch nicht der einzige. Noch heute prägt die Fischerei und ihre Geschichte in Monterey die Stadt. Heute wird hier wieder gefischt. Sardinen gibt es immer noch, aber nie in dem Ausmass, wie in den 40er Jahren.
Auch die Kunst ist in Monterey vertreten, der berühmteste ist John Steinbeck, der in Salinas aufwuchs, jedoch viele Jahre seines Lebens in Monterey verbrachte. Einige seiner Kurzgeschichten und Romane haben ihren Schauplatz hier. Aber auch andere Berühmtheiten kamen hierher, so der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson.

monterey_web

Monterey ist heute eine sehr charmante Stadt am Meer, mit mediterranem Flair. Das Nachbardorf Carmel ist berühmt, sehr malerisch, mit vielen prominenten Ferienhaus-Besitzern. Clint Eastwood war in den 80er Jahren hier Bürgermeister. Nun, das alles ist zwar klatscheshalber interessant, aber macht die Natur hier auch nicht aus. Der Strand ist tatsächlich wundervoll, very lovely, mit feinstem weissem Sand, ein Traum. Das Licht in diesem Spätherbstabend ist einzigartig, die Sonne vergoldet die Landschaft buchstäblich. Und obwohl sich nur noch wenige ins Wasser trauten, konnten wir barfuss dem Meer entlang schlendern.

Carmel Beach

Santa Cruz

Gestern haben wir einen Ausflug nach Santa Cruz unternommen. Die kleine Stadt direkt am Pazifik liegt etwa 80 Meilen südwestlich von Berkeley/Oakland, doch da Sonntag war und viele das schöne Wetter nutzen wollten, um ans Meer zu fahren, dauerte die Fahrt an den Pazifik ziemlich lange. Nach gefühlten drei Stunden waren wir endlich da.
Doch wir wurden belohnt für unsere Geduld! Der kleine beach, der eigentlich ein State Park ist, bot viel Sonne, mit den lauschigen Eukalyptusbäumen fanden aber auch Schattenfreunde wie ich ein Plätzchen. Die Wellen stiegen dann mit der Zeit auf beachtliche Höhen, und tatsächlich, gegen Abend kamen mit der steigenden Flut die Surfer zum Strand, Jung- wie Altsurfer tummelten sich in der Abendsonne draussen im Wasser, um auf die richtige Welle zu warten.

Von den natürlichen Brücken (natural bridges), wie die Felsen im Wasser genannt werden, stehen nur noch diese zwei. Mehrere andere Bridges wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts vom Wasser erodiert und brachen ein. Die Felsen sind voller Vögel: Vor allem Pelikane gesellen sich auf der Höhe zueinander, um das Wasser nach Fressbarem abzusuchen und hin und wieder zu einem Synchronflug zu starten.

Link englische Wikipedia-Seiten zu Santa Cruz

Santa Cruz

Santa Cruz Beach

Pelikane

Algen am Strand